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>>6.4.2019<<

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>>3.2.2019<<

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>>15.8.2018<<

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>>14.06.2018<<

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Geschichte

 

Die Geschichte des Malinois

Seinen Namen gab ihm die Stadt Malines oder Mecheln. Die Züchter von Schäferhunden rund um Malines wollten von Anfang an einen tüchtigen Gebrauchshund, das Ebenmass der äusseren Erscheinung und die Haarfarbe waren für sie durchaus zweitrangig. Obschon bereits 1899 für die kurzhaarigen Hunde nur die braunrote Farbe zugelassen wurde, hielten sich die Züchter kaum daran.

Damals, 1899, wurde der kurzhaarige Rüde "Tomy" vorgeführt, Sohn eines graubraunen Vaters und einer braungestromten Mutter. Woher sein Vater "Samlos" kam, wissen wir nicht, dagegen ist von der Mutter "Diane" bekannt, dass sie die Tochter eines mahagonifarbigen, rauhhaarigen Rüden "Vos I" und der kurzhaarigen, gestromten Hündin "Lieske" war. Weitere, massgebende Vorfahren der heutigen Malinois waren "Dewet" und "Tjop"; beide hatten unter ihren Ahnen rauhaarige Hunde. "Dewet" soll ziemlich hellfarbig gewesen sein, hatte aber eine sehr dunkle Maske, während "Tjop" von sattbrauner Farbe, aber ohne Maske war.

Schon bald einmal überragten die Malinois als Arbeitshunde alle anderen Varietäten des Belgischen Schäferhundes, und das ist bis auf den heutigen Tag so geblieben, wie die glänzenden Resultate der Malinois an Leistungsprüfungen immer wieder beweisen.

 

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Die Belgischen Schäferhunde

 

(v.l.n.r.: Tervueren andere Farbe, Tervueren, Laekenois, Groenendael, Malinois)

 

Vor 1891 sprach niemand von Belgischen Schäferhunden. Der bekannten Kynologe, Collie- und Windhundzüchter Vandenbeele, der sich intensiv mit der Rassenhundezucht beschäftigt hat, weiss nichts von einer solchen Rasse. Strebel erwähnt sie nur ganz beiläufig.

 

Der Belgische Schäferhund war vor 1891 der Arbeitshund der Bauern und Schäfer, äusserlich uneinheitlich in Farbe und Haarart, charakterlich und anatomisch aber geprägt von der Arbeit, die er zu leisten hatte. Der Vergleich mit den Verhältnissen in der Schweiz drängt sich auf. Auch hier sprach vor 1890 niemand von Schweizer Sennenhunden. Sie waren zwar da, galten jedoch nicht als Rasse und waren es auch nicht.

 

Über den Beginn der Reinzucht berichtet uns Beckmann (1895): "Im Jahre 1891 bildete sich in Brüssel auf Anregung mehrerer Freunde der Schäferhunde ein Verein zur Reinzüchtung der dortigen Schäferhunden unter dem Titel "Club du Chien de berger belge", welcher seit seinem ersten Auftreten bis jetzt von der Société Royale Saint Hubert kräftig unterstützt worden ist und daher bereits sehr anerkennenswerte Erfolge erzielt hat. Die erste Tätigkeit des Vereins bestand darin, eine grosse Anzahl (117) von Schäferhunden der verschiedenen belgischen Provinzen unter Zustimmung des Ministers des Ackerbaues in der Veterinärschule zu Cureghem zu verrammeln, um dort die Rassezeichen aufzustellen. Man unterscheidete:

 

  • Langhaarig
  • Harthaarig
  • Kurzhaarig

Die Ohren stehen aufrecht bei allen drei belgischen Formen. Die Farbe schwarz, dunkelgrau, braun geflammt mit oder ohne dunkelgelbe Abzeichen, auch trüb weissgrau. Die Schulterhöhe durchschnittlich 55 cm.

 

Die unter dem Namen "Berjot" oder "Vieux Berjot" in den Ardennen vorkommende zottige Form soll von eingeführten französischen Chiens de Brie stammen.

 

Initiant der "Heerschau" der Schäferhunde in Curegheim war Prof. Reul vom tierärztlichen Institut.

 

Unter den vorgeführten 117 Hunden waren die langhaarigen hauptsächlich schwarz, seltener braun oder wildfarbig, die rauhhaarigen ("ähnlich wie unser Rattler", sagt Beckmann) waren grau und die kurzhaarigen (nach Beckmann hatten sie eine Halskrause) waren braun oder beige mit dunkler Maske. Vierzig Hunde wurden als zur Weiterzucht tauglich ausgeschieden, darunter sieben schwarze mit Langhaar.

 

Reul empfahl, nur noch Hunde der gleichen Haarart untereinander zu paaren, und zwar ungeachtet ihrer Farbe.

 

Nach der Gründung des Klubs (1895) erlaubte man nur noch die Farben schwarz für Langhaarige, rotbraun für die Kurzhaarigen und grau für die Rauhhaarigen. Damit schied eine grosse Anzahl an sich guter Hunde von der Zucht aus, und deren Besitzer gründeten einen eigenen Klub.

 

Die Änderung des Standards bewirkte dann wiederum den Zusammenschluss der beiden Klubs und fortan wurden die Belgischen Schäferhunde in den folgenden Varietäten gezüchtet:

 

  • schwarz, langhaarig: Groenendael
  • rotbraun, langhaarig: Tervueren
  • rotbraun, kurzhaarig: Malinois
  • grau oder rotbraun, rauhaarig: Laekenois

Bereits nach 15 Jahren zeigten sich die Erfolge der züchterischen Bemühungen. Aus den rasselosen Bauernhunden waren elegante Rassehunde geworden, die aber ihre Qualitäten als Arbeitshunde beibehalten hatten.

 

Der Erste Weltkrieg mit der Besetzung Belgiens durch die Deutschen brachte die hoffnungsvoll begonnene Zucht der Belgischen Schäferhunde fast völlig zum Erliegen.

Um die noch vorhandenen Zuchttiere optimal auszunützen, beschloss der Klub 1920 eine Lockerung der Farbentrennung und anerkannte auch auch wieder Mischfarben unter der Bezeichnung "Andersfarbig"; ebenso wurden Kreuzungen zwischen verschiedenfarbigen Hunden der gleichen Haarart und Kreuzungen zwischen Kurzhaar und Rauhhaar gestattet.

 

Die Zucht erholte sich und ab 1930 kamen wieder vermehrt gute "Belgier" zu den Ausstellungen.

 

Der zweite Weltkrieg brachte eine ähnliche Situation wie der Krieg von 1914-1918. So erlaubte man auch 1945 wiederum die bereits 1920 gestatteten Mischlingswürfe. Diese freizügigen Zuchtbestimmungen wurden 1973 aufgehoben, die Kreuzungen zwischen den Haar- und Farbvarietäten verboten und das vierte CACIB (Anwartschaft auf den Titel eines internationalen Schönheits-Champions) für die sogenannten "Andersfarbigen" wurde wieder aufgehoben.

 

Die ersten "Belgier" in der Schweiz

 

Der erste Groenendael mit dem Namen "Ménélik" wurde 1908 in Band XI des SHSB eingetragen; es vergingen aber noch dreizehn Jahre, bis dann 1921 der erste Wurf in Delsberg fiel.

 

Die erste Tervureneintragung finden wir in Band 25 mit der Hündin "Dora" (Masson), "fauve charbonné, Abstammung und Züchter unbekannt". In Band 27 folgten dann der Rüde "Max" und der von Dr. Masson gezüchtete "Dandy", der jedoch im Alter von zwei Jahren einging.

 

Der erste Malinois kam bereits 1909 in die Schweiz. Es war der Rüde "Roc"; die erste Eintragung ins SHSB finden wir jedoch erst im Band 47 mit dem Rüden Umanouc. Der erste Wurf fiel 1955 in Bulle.

 

Die ersten Laekenois wurden 1951 ins SHSB eingetragen, es waren die Rüden Yoro und Yvan; der erste Wurf fiel 1966 in Payerne.

 

Im Jahre 1942 wurde in Lausanne der Schweizerische Groenendael Klub gegründet; die ersten Mitglieder waren alle in der welschen Schweiz beheimatet. Die Umbenennung in Schweizer Klub für Belgische Schäferhunde erfolgte an der Generalversammlung 1945.

 

 

Text und Bilder vom SKBS Schweizer Klub des Belgischen Schäferhundes